Es gibt heute viele Möglichkeiten, ein Unternehmen mit Hilfe von E-Commerce auszubauen. Sie können Ihren Produktkatalog erweitern und mehr Artikel anbieten. Sie können mit dem Verkauf über andere Kanäle beginnen, um die Webpräsenz Ihrer Marke zu erhöhen. Und dann gibt es noch die vielleicht ehrgeizigste Option – öffnen Sie die regionalen Pforten, um Ihre Produkte auf der ganzen Welt zu verkaufen.

Es gibt viel zu beachten, bevor Sie ins Ausland expandieren, angefangen bei den rechtlichen Aspekten bis hin zur Kundenbetreuung für internationale Käufer:innen und vieles mehr. Aber unabhängig davon, ob Sie bereit sind, international zu expandieren, oder ob dies noch in weiter Ferne zu liegen scheint, lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob Ihre E-Commerce-Technologie ihren Aufgaben gerecht werden kann, wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist. Dazu gehört auch die Frage, ob sie flexibel genug ist, um auf andere Währungen und Rechtssysteme ausgeweitet zu werden, wenn Ihr Unternehmen bereit ist, in andere Regionen zu expandieren.

Beim Einkauf einer E-Commerce-Plattform sollten Skalierbarkeit und Flexibilität im Vordergrund stehen. Diese beiden Punkte haben wir uns bei der Entwicklung unserer Headless-E-Commerce-Lösung genau angesehen: Sitecore OrderCloud®. Und wir führen weiterhin Updates durch, damit Kunden OrderCloud nutzen können, um eine E-Commerce-Plattform aufzubauen, die mit ihrem Unternehmen wächst.

In diesem Sinne haben wir gerade zwei verbesserte Funktionen eingeführt, die Ihnen helfen werden, Ihr E-Commerce-Geschäft in dieser Zeit grenzüberschreitend zu skalieren.

Weltweit verfügbare Rechenzentren

In einigen Teilen der Welt gibt es strenge Gesetze zur Datensicherheit, die vorschreiben, dass Geschäftsdaten in derselben Region gespeichert werden müssen, in der das Unternehmen ansässig ist. Wenn Sie Ihre Daten im Land behalten müssen, ist das kein Problem. OrderCloud verfügt über Rechenzentren in vielen Regionen – USA-West, USA-Ost, Europa, Australien und Japan –, sodass Sie wählen können, wo Ihre Daten gespeichert werden.

Diese Regionen sind auf die anderen Produkte im Sitecore-Portfolio abgestimmt, so dass Sie sich auf eine konsistente Datensicherheit für Ihre Composable-Commerce-Lösungen verlassen können.

Unterstützung mehrerer Währungen durch Locales

Beim Verkauf in mehreren Währungen geht es nicht nur darum, sicherzustellen, dass Ihre Kund:innen die Produktpreise in ihrer bevorzugten Währung sehen können. Es geht auch darum, sicherzustellen, dass Transaktionen in der Währung erfolgen, in der Ihr Unternehmen tätig ist. Im Folgenden finden Sie fünf Möglichkeiten, wie Locales den Prozess radikal vereinfacht:

  1. Mehrere Preise in verschiedenen Währungen für ein einzelnes Produkt festlegen
    Viele Unternehmen wollen sich nicht auf automatisch konvertierte Preise verlassen. Ein Grund dafür ist, dass die Wechselkurse stark schwanken, so dass sich die Preise häufig ändern. Das kann Kopfzerbrechen bereiten, wenn Käufer:innen einen Artikel in ihren Einkaufswagen legen, Tage später zurückkommen und sich der Preis dann ändert. Ein weiterer Grund, warum die automatische Konvertierung vernachlässigt werden kann, ist, dass die Preise nicht so benutzerfreundlich sind, wie z. B. 10,86 US-Dollar anstelle von runden 10,99 US-Dollar oder 11,00 US-Dollar. Das Festlegen des genauen Währungspreises ist oft die bevorzugte Methode.
  2. Käufer:innen die Möglichkeit geben, die Währung auszuwählen, in der sie die Preise sehen möchten
    Es ist ganz einfach – lassen Sie Ihre Kund:innen die Währung wählen, mit der sie vertraut sind. Wenn beispielsweise Benutzer:innen aus den USA auf einer deutschen Website surfen, können sie trotzdem die Preise in US-Dollar sehen, wenn Sie diese Option aktivieren. Sie können auch standardmäßig die Landeswährung angeben, wenn Sie wissen, wo sich Ihre Kund:innen befinden.
  3. Führen Sie Transaktionen in der Währung aus, die für Ihr Unternehmen sinnvoll ist
    Wie im obigen Beispiel können Benutzer:innen aus den USA Preise in US-Dollar sehen und ihre Bestellung in US-Dollar aufgeben, auch wenn Ihr Unternehmen nur mit Euro arbeitet. Die Kund:innen profitieren vom Einkauf in ihrer Landeswährung. Ihr Unternehmen profitiert davon, indem Sie die Währung, in der Sie Geschäfte machen, weder offenlegen noch Ihre Kund:innnen damit belästigen.
  4. Behalten Sie die Währung der Käufer:innen während des gesamten Bestellvorgangs und in der Bestellhistorie bei.
    Wie unter Punkt 3 beschrieben, sehen die Käufer:innen ihre Bestellinformationen und die Details nach dem Kauf weiterhin in der Währung, in der sie die Bestellung aufgegeben haben.
  5. Erstellen Sie währungsspezifische Werbeaktionen
    Wenn Sie eine Rabattaktion von 10 US-Dollar einrichten und diese sowohl für US-amerikanische als auch für deutsche Käufer:innen anbieten, würde der Einlösungswert je nach Wechselkurs sehr unterschiedlich ausfallen (10 US-Dollar für Amerikaner und 10 Euro für Deutsche). Stattdessen können Sie jetzt festlegen, welche Bestellungen für die Aktion in Frage kommen, und zwar auf der Grundlage der Währung der Bestellung.

Es ist nicht einfach, ein internationales Unternehmen zu führen. OrderCloud kann Ihnen dabei helfen, indem es den grenz- und währungsübergreifenden Handel vereinfacht, und in vielfältiger anderer Art und Weise. Weitere Informationen zu diesen Funktionen finden Sie unter diesen Links – Technische Dokumentation und Handbuch für Anwendungsfälle – und erfahren Sie mehr über OrderCloud hier.

Ashley Wilson ist Senior Manager of Business Analysis bei Sitecore. Folgen Sie ihr gern auf LinkedIn.