Content zu erstellen, um das digitale Kundenerlebnis Ihrer Marke für jeden einzelnen Kunden zu personalisieren, wirkt möglicherweise wie ein gewaltiges Unterfangen. Die gute Nachricht: Das muss nicht so sein.

Es wird erwartet, dass Personalisierung bis 2024 der wichtigste Treiber des Marketingerfolgs sein wird, mit all ihren Vorteilen wie ein höheres Engagement, höhere Konversionsraten und einer verbesserten Kundentreue für Ihre Marke. Doch für Panik aufgrund der Content-Mengen und der Frage, wie viel Sie davon erstellen müssen, besteht kein Grund. Hier kommen fünf entscheidende Elemente, die Ihnen helfen, die langfristige Perspektive als Content-Ersteller einzunehmen und effektiv Content zu planen und bereitzustellen, der personalisierte digitale Kundenerlebnisse unterstützt.

1. Schnelle Erfolge: Kommen Sie schnell aus den Startlöchern

Personalisierung ist ein wenig wie eine Trainingseinheit. Sie bekommen das heraus, was Sie investieren. Der Schlüssel besteht darin, einfach anzufangen und auf diese Weise früh die nötigen Erkenntnisse zu gewinnen, um Anpassungen vorzunehmen und Ihre Anstrengungen feinzujustieren.

Eine der schnellsten Möglichkeiten, dies zu erreichen, ist die Implementierung einer Strategie, die bei Ihrem Start von Content-Projekten gleich für einige schnelle Erfolge sorgen. Falls Ihre gesamte Strategie für personalisierte Erlebnisse zum Beispiel zur Entwicklung neuer Webelemente führt, sollten Sie sich dadurch nicht aufhalten lassen. Arbeiten Sie Zeitpläne sowohl für Ihre kurzfristigen als auch längerfristigen personalisierten Inhalte aus. Überlegen Sie sich Möglichkeiten, wie Sie aus diesen Erfahrungen lernen können und übertragen Sie sie anschließend in bevorstehende Content-Projekte.

2. Personas: Beginnen Sie mit Ihrer Kernzielgruppe

Während die Personalisierung immer mehr zu einem Bestandteil Ihrer strategischen Gespräche rund um das Thema Content wird, werden sie wahrscheinlich auch zunehmend darüber sprechen, wie Sie dies tun. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, unterschiedliche Regionen, Themen, Segmente, Kunden vs. erstmalige Besucher und mehr anzuvisieren.

Durch Personas erhalten Sie einen klaren Ort für die Planung Ihrer Strategie Wenn wir über die Personalisierung eines Erlebnisses auf Sitecore.com sprechen, denken wir zuerst an eine Persona und erweitern die Content-Personalisierung dann mit dem, was für diese Persona an diesem Zeitpunkt ihrer Journey am relevantesten ist. Dieser Ausgangspunkt hilft, eine Vorlage für Content zu entwickeln, die auch bei der Erweiterung der Personalisierungsstrategie genutzt werden kann.

3. Daten: Validieren Sie und liefern Sie Qualität

Daten sind der Schlüssel zur Entwicklung starker Kundenprofile, die erforderlich sind, um Ihre Personalisierung auf die 1-zu-1-Ebene zu heben. Mit zunehmender Interaktion Ihrer Kunden oder erstmaligen Besucher mit den Inhalten, die Sie erstellt haben, können Sie weitere Daten rund um ihre Absichten und Interessen sammeln.

Nutzen Sie Ihre Personalisierungsdaten zur Weiterentwicklung und Skalierung. Während Sie die ersten Versionen Ihrer personalisierten Erlebnisse bereitstellen, validieren Sie stets die Performance der Inhalte, damit Sie Ihre Anstrengungen ganz auf die Erstellung und Bereitstellung weiterer Inhalten konzentrieren können, die Ihren Zielgruppen den meisten Mehrwert bieten. Auf diese Weise eliminieren Sie unnötige Arbeit durch Ihr Content-Team

4. Der Prozess: Vereinfachen Sie Ihren Content-Lifecycle

Content ist nach wie vor King in Ihrer Personalisierungsstrategie. Mit der Zeit wird Ihre Personalisierung von Erlebnissen an Komplexität gewinnen, deswegen ist es wichtig, dass Ihre Teams über die notwendigen Werkzeuge und organisatorischen Prozesse verfügen, die es ihnen ermöglichen, schnelle Content-Variationen zu erstellen und sich schnell neu auszurichten. Das digitale Omnichannel-Erlebnis sollte sich dennoch für jeden Kunden individualisiert anfühlen.

Eine Plattform, die als Ihr zentraler Hub für die Planung, Ideenfindung, Zusammenarbeit und Speicherung von Content dient, kann hier eine große Hilfe bei der Vereinfachung Ihres End-to-end-Content-Lifecycles sein. Eine solche Plattform hilft auch, Silos zu beseitigen und Kosten zu reduzieren.

Sitecore Content Hub™ ermöglicht es Content-Erstellern überall in der Organisation, sämtliche zur Verfügung stehenden Assets zu sehen. So konnte zum Beispiel eines unserer Teams ein bereits bei uns bestehendes Video nutzen und daraus eine personalisierte Version für eine ganz spezielle Branche entwickeln. Dieser Prozess nahm weniger als einer Woche in Anspruch, gegenüber möglicherweise mehreren Wochen, die es gedauert hätte, ein völlig neues Video zu erstellen.

5. Mindset: Groß denken, klein anfangen

Ganz nach der Redewendung „Es geht nicht um Masse, sondern um Klasse.“ Auch wenn das definitiv stimmt, führt doch für den modernen Content-Marketer nichts daran vorbei, dass Sie eine große Menge an Content erstellen werden müssen, um die Strategie für personalisierte Erlebnisse Ihrer Marke zu unterstützen. Doch mit der richtigen Einstellung können Content-Teams vermeiden, sich zu viele Gedanken über die häufig einschüchternde Notwendigkeit von neuem Content zu machen und trotzdem die Anforderungen erfüllen. Unser Motto lautet, dass es besser ist, sich die Zeit zu nehmen und für den richtigen Content zu sorgen, anstatt eine schlechte Personalisierung bereitzustellen, die nicht die Erwartungen Ihrer Kunden erfüllt. Fangen Sie klein an und skalieren Sie später den Content mit Fortschritt Ihrer personalisierten Erlebnisse.

Sie wollen Ihre Content-Strategie auf das nächste Level bringen? Finden Sie heraus, wo Ihre Marke aktuell steht, und erhalten Sie Tipps zum weiteren Vorgehen.

Monica Lara ist Content Marketing Managerin bei Sitecore. Folgen Sie ihr auf LinkedIn und Twitter.