Was hat den Content-Sturm ausgelöst?

Es ist kein Geheimnis, dass in der digitalen Welt von heute Content das A und O ist. Da Marketingstrategien zunehmend an Content ausgerichtet werden, der auf vielfältige Weise in unterschiedlichsten Kanälen bereitgestellt wird, nimmt die Nachfrage mit Lichtgeschwindigkeit zu. Wenn Sie sich jetzt fragen, wie Sie mithilfe traditioneller Methoden für die Content-Erstellung mithalten können, müssen wir Ihnen leider sagen, dass das nicht möglich ist.

Ineffizienzen, doppelte Arbeit, fehlende Synchronisation und schlechte Planung können fatale Folgen für Ihre Content-Strategie und Ihr Kundenerlebnis haben, vor allem, wenn die Inhalte in einer Omnichannel-Umgebung bereitgestellt werden.

Hören Sie auf, sich im Kreis zu drehen. Wenn Sie die Qualität, die Relevanz, die Kosten und die Time-to-Market Ihres Contents in den Griff bekommen wollen, ist es an der Zeit, Ihren Content-Erstellungsprozess zu industrialisieren.

Steigen Sie auf die modulare Content-Erstellung um

Content, der nur in den Kanälen bereitgestellt werden kann, in denen er produziert wurde (Social-Media, mobile Apps usw.), lässt sich nur schwer an anderer Stelle in Ihrem digitalen Ökosystem einbinden. Nicht nur, dass der Content nicht sein volles Potenzial entfaltet, er kann im schlimmsten Fall auch gegen Sie arbeiten, wenn Ihre Kunden bemerken, dass Ihr Kundenerlebnis nicht konsistent ist. Somit haben Marketer und Content Manager nur noch mehr Arbeit damit, das Kundenerlebnis einheitlich und konsistent zu gestalten.

 

Modulare Inhalte sind separate, kanalunabhängige Content-Bausteine, die in allen Kanälen verwendet werden können. Mit der Erstellung dieser formbaren Bausteine lenken Sie den Fokus Ihrer kreativen und redaktionellen Arbeit auf die Produktion wiederverwendbarer Content-Teile, die ganz einfach zu kanalspezifischen Publikationen zusammengesetzt und lokalisiert werden können.

 

Das ist nicht das, was man Marketern über die Kunst der Content-Erstellung beigebracht hat, aber es funktioniert – und erfordert einen Paradigmenwechsel.

 

Personalisierung: Neue Komplexität

Je stärker wir Marketer den Content personalisieren, desto größer ist die Erwartungshaltung unserer Kunden. Und je größer ihre Erwartungen sind, desto feiner abgestimmt muss die Personalisierung sein. Wir werden immer granularer in der Entwicklung detaillierter Kundenpersonas für die verschiedenen Kanäle und Geräte basierend auf den Daten, die wir erfassen, und im Zuge dessen nimmt auch die Nachfrage nach Content zu, der all diesen Personalisierungsanforderungen gerecht wird.

Bei der Vision von modularem Content geht es darum, Inhalte einmal zu erstellen und sie dann in allen Kanälen zu verwenden. Sitecore bietet eine Plattform, die diese Vision in Form eines aus zwei Schritten bestehenden Prozesses unterstützen kann.

Zwei Schritte zur Operationalisierung der Content-Erstellung

Schritt 1: Bausteine ermitteln

Als kanalunabhängige Content-Teile haben die von Ihnen erstellten Bausteine einen universellen Wiederverwendungswert. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen modularen Content Sie für Ihr Unternehmen benötigen, schauen Sie sich in Ihren verschiedenen Kanälen – z. B. Website, gedruckte Broschüre oder App – um und ermitteln Sie Elemente, die in allen diesen Kanälen auftauchen.

 

Ein Foto ist ein gutes Beispiel. Da dieses Foto überall präsentiert wird, könnte es ein modulares Content-Teil sein, ein Baustein, der in verschiedenen Kanälen auf unterschiedliche Weise wiederverwendet werden kann.

 

Schritt 2: Bausteine zusammensetzen

Produktinhalte können ebenfalls als modularer Content betrachtet werden, wenn auch auf etwas komplexerer Ebene. Ein Produkt kann in einem Datenblatt, auf einer Website für Mobilgeräte und auf einer Verpackung erscheinen – das alles sind lediglich unterschiedliche Darstellungen derselben Art von strukturiertem Content. Der Content enthält ein Produktfoto, Bezeichnung, Beschreibung, Merkmale und Vorteile.

Eine gedruckte Werbeanzeige hat vermutlich ein visuelles Gestaltungselement, eine Baseline und einen Disclaimer. Ein Beitrag in den sozialen Medien hat ein visuelles Gestaltungselement, einen Titel und einen kurzen Text – und so weiter.

In dieser Phase können kanalspezifische Anpassungen vorgenommen werden, wie z. B. das Hinzufügen von Hashtags in sozialen Medien.

Dabei gilt immer: Keiner dieser kanalspezifischen Inhalte wurde von Grund auf neu erstellt. Sie stammen alle aus modularem Content, der dann an den jeweiligen Kanal angepasst wird. Dieser Prozess spart Zeit, Geld, Ressourcen ... und Nerven.

Angesichts der wachsenden Erwartungen an die Geschwindigkeit, Qualität und Menge von Content müssen Marketer in der Lage sein, Inhalte intelligent und agil zu produzieren und – noch viel wichtiger – wiederzuverwenden und neu zu kombinieren.

Den Content-Sturm abwettern – ein Paradigmenwechsel 

Anders an die Content-Erstellung heranzugehen, ist vielleicht einfacher gesagt als getan. In vielen Fällen müssen dazu im Unternehmen Silos eingerissen werden, die sich im Laufe der Zeit gebildet haben. Unternehmen jedoch, die sich bei ihrer Content-Erstellung als agil erweisen und Content als universell und nicht kanalspezifisch betrachten, sind am besten aufgestellt, um den gerade tobenden Stum und die sich ankündigenden Stürme zu überstehen.

Der Sitecore Content Hub ist mit allen Tools und der richtigen Vision für einen Umstieg auf modulare Content-Erstellung ausgestattet. Wir bieten Tools für Projektmanagement und Zusammenarbeit, einfach zu konfigurierende und erweiterbare Content-Typen und einen modularen Ansatz für Content-Erstellung, -Lebenszyklus und -Zusammenstellung.