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Bereitstellung digitaler Erlebnisse

So finden Sie die beste Digital-Experience-Plattform (DXP)

Erfahren Sie, welche Faktoren Sie bei der Auswahl einer DXP berücksichtigen sollten, welche Funktionen Sie vergleichen sollten und welche Schritte zur richtigen Entscheidung führen.

Inhalt

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Kurzer Einblick

Die Technologie für eine Digital Experience sollte nicht Ihre Agenda bestimmen. Vielmehr sollte sie das Fundament Ihrer Strategie bilden.

Kapitel 1

Marketing im digitalen Zeitalter

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als fast alle digitalen Kundenerlebnisse auf der Unternehmenswebsite begannen? Die Website bildete damals den digitalen Kern der Marke, und Marketer konnten sich darauf verlassen, dass sie die erste Anlaufstelle für Kunden war. Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Heutzutage müssen Marketer Multi-Channel-Erlebnisse auf verschiedenen Geräten anbieten, um die ständig steigenden Erwartungen zu erfüllen. Die Customer Journeys sind komplexer denn je. Um Gehör zu finden, müssen Marken konsistente und personalisierte Botschaften senden, wann immer sich die Gelegenheit bietet.

Technologie allein kann Strategieprobleme nicht lösen. Doch mit der richtigen Kombination aus Tools können Unternehmen im digitalen Zeitalter ihr Potenzial voll ausschöpfen. Dieser Artikel ist ein Wegweiser für Fachkräfte, die für die Auswahl, Bereitstellung und Verwaltung einer einheitlichen Digital-Experience-Plattform (DXP) zuständig sind.

Eine DXP besteht aus einer integrierten Suite aus Tools und Services, die in der digitalen Welt maßgeschneiderte, personalisierte Kundenerlebnisse auf mehreren Kanälen bereitstellt. DXPs bieten Unternehmen eine Grundlage für bedeutungsvolle Interaktionen, die die Kundentreue stärken – dank Funktionen, mit denen Sie potenzielle Kunden, Bestandskunden, Mitarbeitende und andere Stakeholder ansprechen und ihnen zuhören können. Unternehmen, die ihre DXP intelligent einsetzen, profitieren von einer schnelleren Time-to-Market, effizienten Marketingprozessen und langfristigen Kundenbeziehungen.

Kapitel 2

Sechs wichtige Fragen

Wenn Sie erstmals den Bedarf für eine DXP-Lösung analysieren, beantworten Sie zunächst diese sechs Fragen, um Zielsetzungen und Rahmenbedingungen für das Projekt zu klären:

  1. Wer sind die wichtigsten Stakeholder?
    Ermitteln Sie eine kleine Personengruppe, mit der Sie die Entscheidung gemeinsam treffen.
  2. Welche Ziele möchten Sie erreichen?
    Die Technologie für ein digitales Kundenerlebnis sollte nicht die Agenda vorgeben. Vielmehr sollte sie das Fundament Ihrer Strategie bilden. Definieren Sie Ihre Ziele, entwickeln Sie eine Roadmap und halten Sie dann nach einer Lösung Ausschau, mit der Sie Ihre Vision verwirklichen können.
  3. Welche grundlegenden Funktionen sind erforderlich, um diese spezifischen Ziele zu erreichen?
    Benötigen Sie eine E-Commerce-Lösung, Analysefunktionen oder eine Omnichannel-Bereitstellung? Erstellen Sie eine Liste und ordnen Sie dann die Anforderungen nach den Funktionen, die bereits vorhanden sind, und denen, die Ihnen noch fehlen.
  4. Was macht Ihre Methode zur Bereitstellung von Kundenerlebnissen einzigartig?
    Wenn Sie die Feinheiten Ihrer eigenen Marketingkampagnen und Publishing-Umgebung kennen, erleichtert dies die Auswahl einer DXP, mit der Sie die bestehenden Workflows Ihres Unternehmens aufeinander abstimmen können.
  5. Welche analytischen Erkenntnisse benötigen Sie, um Entscheidungen zu treffen?
    Eine realistische Vorstellung davon, welche Daten Sie erfassen und wie Sie die daraus gewonnenen Kenntnisse nutzen möchten, erleichtert die Auswahl der besten DXP.
  6. Welche Komponenten umfasst Ihr aktueller MarTech-Stack?
    Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie sich Ihren aktuellen MarTech-Stack genau ansehen. Überlegen Sie, wer im Unternehmen welche Bereiche des Stacks verwendet, welche Phasen des Kaufzyklus die einzelnen Komponenten unterstützen und welche Verbindungen zum Stack bereits bestehen. Richten Sie Ihren Blick auch über die MarTech hinaus und berücksichtigen Sie andere Technologien wie ein CRM, das ebenfalls in die Plattform integriert werden muss. Diese Informationen sind äußerst wertvoll – nicht nur für die Plannung, sondern auch für die Bereitstellung und Anpassung Ihrer DXP.

Kapitel 3

Wichtige DXP-Merkmale

Mit einer klaren Vorstellung Ihrer Prioritäten und der Zustimmung wichtiger Stakeholder können Sie die Merkmale einer konkreten Lösung ermitteln. Flexibilität hat für fast alle Unternehmen oberste Priorität. Hier einige weitere Überlegungen:

  • Analysen: Tatsächlich müssen Sie Daten aus jeder Interaktion und in jedem Kanal erfassen, um ein klares Bild von Ihren Kunden zu gewinnen. Doch diese Daten sind wertlos, wenn Sie daraus keine Maßnahmen ableiten können. Viele Unternehmen ertrinken buchstäblich in ihren Daten, ohne daraus brauchbare Erkenntnisse zu gewinnen. Achten Sie darauf, dass die von Ihnen gewählte Lösung Analysefunktionen bietet, die das Wesentliche herausfiltern und handlungsorientierte Insights liefern.
  • CMS: Die Grundlage einer herausragenden DXP ist ein leistungsstarkes Content-Management-System, das die Unternehmenswebsite trägt und redaktionelle Prozesse unterstützt. Weitere Unterschiede zwischen einem CMS und einer DXP  finden Sie in diesem Artikel.
  • Commerce: Bei einer E-Commerce-Lösung sollte Content integriert sein, damit sie den gesamten Kaufprozess abwickeln kann – von der Bestandsverwaltung und Bestellung bis hin zu Preisgestaltung und Werbeaktionen. Weitere Tipps zur Bewertung von E-Commerce-Lösungen finden Sie unter „Sechs zentrale Funktionen einer modernen E-Commerce-Plattform“.
  • Kosten: Zur Ermittlung der Gesamtbetriebskosten Ihrer DXP sollten Sie die Kosten für Abos, Lizenzen und Dienstleister sowie weitere Gebühren berücksichtigen und diese dem erwarteten Nutzen gegenüberstellen. Geben Sie sich nur mit einem vielversprechenden ROI zufrieden.
  • Zukunftssicherheit: In naher Zukunft werden Sie DXP-Funktionen benötigen, die jetzt noch keine große Rolle gespielt haben. Wie leicht lässt sich die Plattform erweitern, damit sie Digital-Asset-Management, Marketing-Automatisierung und andere wichtige Funktionen bietet? Das sollten Sie wissen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
  • Kompatibilität: Ist Kompatibilität mit anderen Produkten essenziell oder eher zweitrangig? Die von Ihnen gewählte Lösung sollte leicht mit Drittanbieterprodukten kombinierbar sein.
  • Sicherheit & Compliance: Selbstverständlich muss Ihre DXP die höchsten Sicherheitsstandards erfüllen. Für internationale Unternehmen ist die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien weltweit ein wichtiger Faktor, den Sie berücksichtigen sollten.

Kapitel 4

Erfolgreiche DXP-Bereitstellungen

Wenn Sie sich für eine DXP entschieden haben, beginnt die eigentliche Arbeit. Wie bei jeder neuen Technologie ist eine gute Kommunikation und Schulung entscheidend für die Akzeptanz bei den Endnutzer:innen. Behalten Sie die in der Planungsphase festgelegten Ziele im Blick, damit Sie sie mit den Ergebnissen vergleichen können. Messen und dokumentieren Sie beispielsweise, ob die Time-to-Market beschleunigt oder die Kundenzufriedenheit verbessert wurde. Erfassen Sie Echtzeit-Feedback, damit Sie die Implementierung anpassen und den maximalen ROI erzielen können.

Ihre DXP-Plattform sollte während der gesamten Customer Journey ein vollständig integriertes und nahtlos digitales Erlebnis auf allen Kanälen und Geräten liefern. Geben Sie Marketern die Chance, sich auf Qualität statt auf Quantität zu konzentrieren. Sie werden von den Ergebnissen überrascht sein!

Immer wieder erleben wir, wie Unternehmen mit der richtigen DXP Marketing-Prozesse effizienter gestalten, ihre Kundenbeziehungen stärken und geschäftliche Herausforderungen meistern. Entdecken Sie unsere Digital-Experience-Plattform.