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Kurzer Einblick

Eine Customer Data Platform (CDP) ist ein leistungsstarkes Tool, das Datensilos durch Konsolidierung, Vereinheitlichung und Zentralisierung von Kundendaten beseitigt.

Was ist eine CDP?

Eine Customer Data Platform (CDP) ist ein leistungsstarkes Tool, das Datensilos durch Konsolidierung, Vereinheitlichung und Zentralisierung von Kundendaten beseitigt. CDPs sammeln Daten von Online- und Offline-Touchpoints, einschließlich Websites, mobilen Apps, E-Mail, sozialen Medien und Interaktionen im Geschäft, und erstellen so ein einzelnes umfassendes Profil für jeden Kunden und jede Kundin.

Dieses einheitliche Kundenprofil, das oft als „ganzheitliche Sicht auf den Kunden“ oder „360-Grad-Sicht“ bezeichnet wird, bietet eine ganzheitliche Sicht auf das Verhalten, die Präferenzen, Interaktionen und demografischen Daten der Kund:innen.

Wie funktioniert eine CDP?

Der Hauptzweck einer CDP besteht in einer einheitlichen und strukturierten Datenbank, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Kund:innen besser zu verstehen und auf der Grundlage von Echtzeitdaten hochgradig personalisierte, relevante Omnichannel-Erlebnisse bereitzustellen. Der Weg dorthin umfasst mehrere Prozesse, darunter Datenintegration, Datenbereinigung, Identitätsauflösung und Kundensegmentierung.

Die Schlüsselfunktionen einer CDP

Datenerfassung: Customer Data Platforms erfassen Daten aus dem Customer-Relationship-Management-System (CRM), dem E-Mail-Dienstleister (ESP), der Datenverwaltungsplattform (DMP), dem Point-of-Sales-System (POS) Ihres Unternehmens und so weiter über Stream-, Batch- und interaktive APIs.

Profilzentralisierung: Durch die Bereinigung von Daten und die Verknüpfung mehrerer Geräte mit einer einzelnen Person werden individuelle Kundenprofile erstellt.

Segmentierung: Segmentierung wird von Marketingteams für personalisierte Kampagnen, für die Zielgruppensegmentierung und zur Werbung für Produkte bei Kund:innen verwendet, bei denen eine Kaufneigung für ein spezifisches Produkt oder eine spezifische Dienstleistung identifiziert wurden.

Decisioning: Mithilfe von Regeln und prädiktiven Analysen bestimmt die Decisioning-Funktion die relevantesten Kund:innen, mit denen man sprechen sollte, die relevantesten Themen, die relevantesten Kanäle, über die man mit Kund:innen sprechen sollte, und den am besten geeigneten Zeitpunkt, um mit Kund:innen zu sprechen. Wenn Decisioning auf KI und maschinellem Lernen basiert, kann es wirklich wirkungsvolle Kundenerlebnisse liefern.

Orchestrierung: Orchestrierung liefert in enger Zusammenarbeit mit Decisioning die nächstbesten Aktionen, die von der Decisioning-Engine bestimmt werden, und ist unerlässlich für die Schaffung von Omnichannel-Erlebnissen.

Aktivierung: Bei der Aktivierung werden Segmente (mit Anweisungen, wie sie aktiviert werden) an Engagement-Tools übergeben, damit E-Mail-Kampagnen, mobiles Messaging und Social-Media-Kampagnen angestoßen werden.

Vorteile von CDP SaaS

CDP SaaS hat das Potenzial, die Marketingarbeit von E-Commerce-Marken und Unternehmen aller Größen in verschiedenen Branchen zu transformieren. Im Folgenden sind einige der wichtigsten Vorteile von CDP SaaS aufgeführt:

  • Reduzierte Kosten: CDP SaaS ist cloudbasiert, sodass Unternehmen nicht mehr in teure Hardware und eine unternehmenseigene Infrastruktur investieren und diese warten müssen. Da CDP SaaS in der Regel auf einem abonnementbasierten Preismodell basiert, vermeiden Unternehmen hohe Anschaffungskosten und bezahlen stattdessen fortlaufend für den Service. Dies kann die Vorhersehbarkeit des Budgets verbessern.
  • Schnelle Implementierung: CDP SaaS ist auf eine schnelle Bereitstellung ausgelegt und benötigt im Vergleich zu On-Premise-Lösungen oft signifikant weniger Zeit für die Einrichtung und Konfiguration. Dies bedeutet, dass Unternehmen die Plattform früher nutzen und schneller von ihren Vorteilen profitieren können.
  • Einfache Skalierung: CDP SaaS hat eine hohe Skalierbarkeit und ermöglicht es Unternehmen, ihre Nutzung je nach Bedarf zu erweitern oder zu reduzieren. Diese Flexibilität ist besonders wertvoll für Unternehmen, die ein Wachstum oder saisonale Schwankungen des Datenvolumens verzeichnen.
  • Zugänglichkeit: Auf CDP SaaS kann von überall mit einer Internetverbindung zugegriffen werden, was Remote-Arbeit und Zusammenarbeit zwischen Teams unabhängig vom Standort ermöglicht.
  • Zusammenarbeit in Echtzeit: Mehrere Benutzer aus verschiedenen Abteilungen können in Echtzeit an Kundendaten zusammenarbeiten, was die funktionsübergreifende Abstimmung und Entscheidungsfindung fördert.
  • Einfache Instandhaltung: SaaS-Anbieter übernehmen routinemäßige Wartungsaufgaben, einschließlich Software-Updates, Sicherheitspatches und Datensicherungen. Dadurch werden IT-Ressourcen entlastet und wird sichergestellt, dass das CDP optimal läuft.
  • Unterstützung bei Data Governance und Compliance: Mit dem Ende von Cookies und Third-Party-Daten müssen Unternehmen ihre Strategien aktualisieren, um sicherzustellen, dass sie Zugang zu relevanten Kundeninformationen haben, um ihre Marketingaktivitäten voranzutreiben. CDP SaaS bietet häufig Funktionen und Tools, die Unternehmen bei der Einhaltung von Datenschutzvorschriften wie DSGVO und CCPA unterstützen, indem sie Einwilligungen, Richtlinien zur Datenspeicherung und Prüfpfade verwalten.
  • Integration von Ökosystemen: CDP SaaS ist so konzipiert, dass es sich nahtlos in andere Softwareanwendungen integrieren lässt, die üblicherweise in Marketing, Vertrieb und Kundenservice verwendet werden, wie z. B. CRM-Systeme, E-Mail-Marketingplattformen und Analysetools.
  • Intuitives Nutzererlebnis: CDP SaaS priorisiert häufig benutzerfreundliche Schnittstellen und Benutzerfreundlichkeit und macht es für Geschäftsanwender:innen mit unterschiedlichem technischem Fachwissen zugänglich.
  • Disaster Recovery: CDP SaaS verfügt in der Regel über robuste Disaster-Recovery-Maßnahmen, die sicherstellen, dass Kundendaten auch bei unerwarteten Vorfällen geschützt und zugänglich sind.
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CDP oder CRM

CDPs und Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM) haben zwar Gemeinsamkeiten, dienen jedoch unterschiedlichen Zwecken und haben unterschiedliche Anwendungsbereiche. Für Unternehmen, die ihre Strategien zur Verwaltung von Kundendaten optimieren möchten, ist es von entscheidender Bedeutung, die Unterschiede zwischen diesen beiden Marketingtechnologien zu verstehen.

Datenfokus

Einer der Hauptunterschiede zwischen CDPs und CRMs ist ihr Datenfokus. CDPs sind darauf ausgelegt, Kundendaten aus verschiedenen Quellen – in der Regel First-Party-Daten – zu konsolidieren und zu vereinheitlichen und so ein umfassendes und aktuelles Kundenprofil zu erstellen. Zu diesen Daten gehören nicht nur Kontaktinformationen, sondern auch Verhaltensdaten, Transaktionsverlauf und Präferenzen, wodurch ein vollständiges Bild jedes einzelnen Kunden und jeder einzelnen Kundin entsteht.

Andererseits konzentrieren sich CRMs hauptsächlich auf das Management von Interaktionen und Beziehungen zu Kund:innen. Während CRMs Daten in einer Kundendatenbank speichern, besteht ihre Hauptfunktion darin, Kommunikation, Vertriebsaktivitäten und Interaktionen mit dem Kundenservice zu verfolgen. CRMs sind eher transaktionaler Natur und bieten möglicherweise nicht das gleiche Maß an Datenintegration und -vereinheitlichung wie CDPs.

Datenquellen

CDPs zeichnen sich durch die Erfassung von Daten aus einer Vielzahl von Quellen aus, sowohl online als auch offline. Dazu gehören Website-Interaktionen, Nutzung mobiler Apps, Social-Media-Engagement, E-Mail-Interaktionen, POS-Transaktionen und mehr. CDPs sind versiert darin, strukturierte und unstrukturierte Daten aus verschiedenen Touchpoints zu integrieren, um ein umfassendes Kundenprofil zu erstellen.

Im Gegensatz dazu konzentrieren sich CRMs in der Regel mehr auf das Sammeln und Organisieren von Daten im Zusammenhang mit Kundeninteraktionen, die innerhalb des Unternehmens stattfinden. Auch wenn sie Daten aus E-Mails, Telefonanrufen und persönlichen Treffen enthalten können, haben CRMs oft nicht die Möglichkeit, Daten aus externen Quellen wie sozialen Medien oder Datenbanken Dritter einzubinden.

Anwendungsbereiche

CDPs sind auf datengesteuerte Marketing- und Personalisierungsbemühungen ausgerichtet. Sie ermöglichen es Unternehmen, äußerst zielgerichtete und personalisierte Marketingkampagnen auf der Grundlage detaillierter Kundeneinblicke zu erstellen. CDPs sind entscheidend für die Optimierung der Customer Journey, die Verbesserung der Konversionsraten und die Gestaltung personalisierter Erlebnisse.

CRMs hingegen werden hauptsächlich zur Verwaltung von Kundeninteraktionen und -beziehungen eingesetzt. Sie sind unverzichtbare Tools für Vertriebs- und Kundenserviceteams und helfen ihnen, Kennzahlen wie Leads, aber auch Geschäfte und Kundensupporttickets zu verfolgen. CRMs erleichtern die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Teammitgliedern und stellen sicher, dass Kundenanfragen und -probleme umgehend bearbeitet werden.

Integration

Während CDPs darauf ausgelegt sind, Daten aus verschiedenen Quellen nahtlos zu integrieren, konzentrieren sich CRMs tendenziell auf die Integration mit anderen Anwendungen des Unternehmens. CRMs lassen sich häufig mit Marketing-Automatisierungstools, E-Mail-Marketing-Plattformen und Kundenservicesoftware integrieren, um Arbeitsabläufe zu optimieren und eine zentrale Ansicht der Kundeninteraktionen innerhalb des Unternehmens bereitzustellen.

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