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Kurzer Einblick

Mit dem richtigen Content-Management-System können Sie viel einfacher ansprechende Kundenerlebnisse bereitstellen – in allen Kanälen, über die Ihre Kunden mit Ihnen interagieren.

Kapitel 1

Entscheidende Faktoren bei der Wahl des richtigen CMS

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist eine Transformation zu einem „Digital first“-Unternehmen unausweichlich. Deshalb ist es für Ihr Unternehmen sehr wichtig, das Content-Management mit Software zu unterlegen, die Ihnen hilft, sich an technische Veränderungen anzupassen, agil zu bleiben und ansprechende Kundenerlebnisse zu gestalten – nicht nur heute, sondern auch morgen.

Im Folgenden finden Sie fünf entscheidende Faktoren, die es bei der Wahl des richtigen Content-Management-Systems (CMS) zu berücksichtigen gilt.

Kunden verlangen personalisierte Erlebnisse

Die Entwicklung der Digitaltechnologie hat dazu geführt, dass wir uns an Komfort, breite Auswahl und sofortigen, personalisierten Service gewöhnt haben. Die heutigen Verbraucher verlangen mehr als nur ein Produkt. Sie wollen ein Erlebnis, das ihnen zeigt, dass Ihr Unternehmen weiß, wer sie sind, wie sie in der Vergangenheit mit Ihnen interagiert haben und was sie jetzt brauchen könnten.

Ihr CMS muss in der Lage sein, sämtliche Interaktionen – egal ob über Ihre Website, mobile Apps, die Kundenbetreuung oder persönlich – zu konsolidieren, damit Sie die Wünsche Ihrer Kunden antizipieren und ihnen einen direkt Weg zu ihrem Wunschprodukt oder -service anbieten können.

Globalisierung bedeutet, dass Sie Content für viele verschiedene Sprache und Länder brauchen

Durch die Globalisierung ist die Welt für die Verbraucher kleiner geworden – sie bekommen fast an jedem Ort alles, was sie wollen. Für Unternehmen aber sind mit der Vermarktung an internationale Zielgruppen spezielle Herausforderungen verbunden, wie zum Beispiel die Bereitstellung von lokalisiertem Content in unterschiedlichen Sprachen.

Ein robustes CMS bringt erhebliche Vorteile für die Optimierung der Übersetzungs-Workflows und stellt sicher, dass Content in einer Sprache, einem Stil und einer Tonalität angeboten wird, der Ihre Kunden anspricht.

Technologie ist einem ständigen Wandel unterworfen und wird immer komplexer

Fortschritte bei der Automatisierung, Personalisierung, künstlichen Intelligenz und maschinellem Lernen verändern das Marketing-Ökosystem grundlegend. Gleichzeitig hält immer mehr Technologie Einzug in unseren Alltag, denken wir nur an Sprachassistenten, Wearables und das Internet der Dinge.

Da sich Technologie in atemberaubendem Tempo weiterentwickelt, sollten Sie ein flexibles CMS wählen, das mit diesen Entwicklungen Schritt halten kann. Damit sind Sie in der Lage, aus der riesigen Menge an verfügbaren Daten zu schöpfen, Analysen zu erstellen und Erkenntnisse abzuleiten.

Das Verständnis der Daten ist entscheidend für die richtige Kundenansprache

Den Marketern steht heutzutage eine schier unerschöpfliche Menge an Daten zur Verfügung. Zu entschlüsseln, was die Daten uns verraten, und auf dieser Grundlage Ihre Strategie für digitalen Content und digitales Marketing anzupassen, ist essenziell für erfolgreiche Kampagnen.

Ein CMS mit leistungsstarken Analysefunktionen unterstützt Sie nicht nur bei der Verwaltung Ihrer Daten, sondern macht sie auch verwertbar. Es versetzt Sie in die Lage zu verstehen, wie Ihr Content bei Ihrer Zielgruppe ankommt, was sie motiviert, wie ihre Customer Journey aussieht und vor allem, wie Sie zum richtigen Zeitpunkt die richtige Botschaft vermitteln.

Beim E-Commerce muss der Content auf den Kontext abgestimmt werden

Vorbei sind die Zeiten statischer Websites und unpersönlicher Online-Einkaufserlebnisse. Ansprechende Content-Erlebnisse sind das A und O, wenn Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen erfolgreich verkaufen wollen.

Ihr CMS muss berücksichtigen, wie Content in jeder Phase der Customer Journey konsumiert wird, damit Sie die richtigen Angebote im richtigen Kontext bereitstellen können – bis zum Kauf und währenddessen.

In der neuen digitalen Zukunft ist Content entscheidend. Die Fähigkeit, anspruchsvolle digitale Erlebnisse bereitzustellen, ist eine kritische Komponente jeder lohnenden CMS-Investition.

Kapitel 2

6 wichtige Schritte auf dem Weg zur richtigen CMS-Plattform

Als Marketer wissen Sie, dass Ihr Unternehmen ein leistungsstarkes CMS braucht. Aber angesichts der Anbietervielfalt, der vielen Nischenangebote, der wachsenden Zahl interner Stakeholder und des schnellen Wandels in der digitalen Umgebung kann die Entscheidung für ein CMS eine echte Herausforderung sein, die zudem viel Zeit in Anspruch nimmt.

Es ist daher wichtig, dass Sie dabei zielgerichtet und strukturiert verfahren. Im Folgenden stellen wir eine mögliche Herangehensweise vor. Wenn Sie gerne tiefer in den Auswahlprozess einsteigen möchten, lesen Sie unseren kompletten Leitfaden.

1. Intern Unterstützung und Input sichern

Ein neues CMS ist eine große Investition, die viele Bereiche Ihres Unternehmens betrifft. Sichern Sie sich daher das Engagement und die Unterstützung wichtiger Stakeholder. Bilden Sie ein vielfältig besetztes CMS-Auswahlgremium und hören Sie sich die verschiedenen und häufig auch gegensätzlichen Sichtweisen an. Das Marketing wird sofort mit der Content-Produktion anfangen wollen, während es der IT um eine methodische Risikobegrenzung geht.

Sichern Sie sich die Unterstützung möglichst vieler Führungskräfte, um das Projekt durchzubekommen. Stellen Sie sicher, dass alle verstehen, warum ein neues CMS entscheidend für den langfristigen Erfolg des Unternehmens ist.

2. Einschätzung der aktuellen und künftigen geschäftlichen Erfordernisse

Legen Sie in der Gruppe fest, wie Ihr neues CMS genutzt werden soll. Die folgenden Fragen könnten hilfreich sein:

  • Möchten Sie Ihren Website-Traffic erhöhen?
  • Bleiben Ihre technologischen Abhängigkeiten bestehen oder entwickeln sie sich mit einem neuen CMS weiter?
  • Auf wie vielen Kanälen soll Ihr Content veröffentlicht werden und in wie vielen Sprachen?
  • Fügt sich das CMS in den bestehenden Technologie-Stack Ihres Unternehmens ein?
  • Welche Funktionen brauchen Sie in Zukunft?
  • Wird das CMS mindestens die nächsten fünf Jahre relevant sein?

Anhand Ihrer Antworten auf diese Fragen können Sie eine Anforderungsliste erstellen, auf deren Grundlage Sie verschiedene Lösungen vergleichen können. In unserem Leitfaden finden Sie ein Beispiel für eine Checkliste.

3. Suche nach einem Implementierungspartner

Wenn Ihr Unternehmen kein großes internes Entwicklungsteam hat, können Sie einen Implementierungspartner oder eine Digitalstrategie-Agentur beauftragen. Dort hilft man Ihnen gerne bei der Auswahl eines CMS und Sie können sich darauf verlassen, dass sich die Lösung in Ihre breitere Digitalstrategie einfügt. Viele Partner leisten auch nach der Implementierung weiter Support.

4. Engere Auswahl treffen und die Hausaufgaben erledigen 

Machen Sie sich mit Ihrer Anforderungsliste auf die Suche nach möglichen Lösungen und bitten Sie Ihren Implementierungspartner um Unterstützung. Analystenberichte wie der Gartner Magic Quadrant oder Forrester Wave™ sind der ideale Ausgangspunkt, um die Stärken und Schwächen führender CMS-Lösungen zu beurteilen.

Genauso wichtig ist es, bei aktuellen Nutzern der verschiedenen CMS nachzufragen, wie gut sie mit ihnen zurechtkommen. Ein Erfahrungsaustausch mit Unternehmen ähnlicher Größe und mit vergleichbaren Anforderungen liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, ob ein Produkt das richtige für Sie ist.

5. Request for Proposal schreiben

Es ist nicht immer leicht, alle Funktionen eines CMS oder dessen Funktionsweise im Kontext Ihres Unternehmens zu verstehen. Hier kommt der Request for Proposal (RFP) ins Spiel. Ein RFP bietet potenziellen Anbietern die Möglichkeit zu zeigen, dass Sie Ihre Anforderungen und Ziele verstanden haben und die nötige Erfahrung für die Umsetzung des Projekts besitzen.                             

Formulieren Sie Ihre Anforderungen so, dass der Anbieter darauf eingehen und darlegen kann, warum er der richtige Partner für Sie ist und wie er Sie bei der Erreichung Ihrer Ziele unterstützen kann. Fassen Sie zum Beispiel zusammengehörende Anforderungen in einem Anwendungsfall zusammen, der eine bestimmte zu bewältigende Herausforderung beschreibt, und bitten Sie den Anbieter um einen Lösungsvorschlag.

6. Angebote der Anbieter prüfen

Bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen, nehmen Sie die Anbieter in Ihrer engeren Wahl kritisch unter die Lupe und prüfen Sie, inwieweit sie die technischen, funktionalen und geschäftlichen Anforderungen an Ihr CMS erfüllen. Berücksichtigen Sie auch das Support- und Schulungsangebot der einzelnen Anbieter und informieren Sie sich, ob es eine aktive Entwicklungsgemeinschaft gibt, um sicherzustellen, dass die Lösung Ihre Anforderungen an Praxistauglichkeit und Flexibilität erfüllt. 

Fordern Sie Demos von den Anbietern in Ihrer engeren Wahl an und stellen Sie Ihnen unbequeme Fragen zur Leistungsfähigkeit der Lösung. Bringen Sie in Erfahrung, wie sich das CMS in andere Tools und Systeme einbinden lässt und ob es skalierbar ist. Achten Sie darauf, dass die Lösung mit Ihrem Unternehmen wächst und relevant bleibt.

Ein letzter Ratschlag

Dieser Rat ist einfach, aber immer angebracht: Der ganze Prozess braucht seine Zeit. Nicht Wochen, eher Monate. Nehmen Sie sich Zeit und treffen Sie Ihre Entscheidung mit Bedacht. Am Ende zahlt es sich aus, in das richtige CMS investiert zu haben.