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Kurzer Einblick

Isolierte Marketing- und E-Commerce-Systeme haben den Nachteil, dass Marketer kaum Einblick in Kaufdaten haben und daher nur schwer wissen können, ob sie die richtigen Produkte bei den richtigen Personen bewerben.

Kapitel 1

Sechs Funktionen einer E-Commerce-Plattform, die Ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen

E-Commerce ist ein hart umkämpfter Markt. Um dort bestehen zu können und Erfolg zu haben, müssen Sie in der Lage sein, transformative Kundenerlebnisse bereitzustellen. Durch die Zusammenführung von E-Commerce und Content auf allen Geräten und in allen Kanälen können Marketer Taktiken umsetzen, die weit über die traditionellen Möglichkeiten hinausgehen und die Gestaltung durchgängig personalisierter Kundenerlebnisse erlauben. Diese sechs zentralen Funktionen sind nur Beispiele für die vielen anderen Wettbewerbsvorteile, die eine robuste E-Commerce-Plattform mit sich bringt.

1. Bestandsmanagement

Es ist schwer, die Kontrolle über etwas zu behalten, das man nicht im Blick hat. Eine gute E-Commerce-Plattform bietet die Möglichkeit, Ihren gesamten Online- und Offline-Lagerbestand zu organisieren und zu verwalten. Dies umfasst unter anderem die Kontrolle der Verfügbarkeit und Anzahl Ihrer Verkaufsartikel nach Kanal, die Umlagerung von Beständen zwischen Filialen und die Sendungsverfolgung. Außerdem sollten Sie benachrichtigt werden, wenn Ihr Lagerbestand niedrig ist oder Artikel nicht mehr auf Lager sind, und Produktpreise sollten in verschiedenen Währungen angezeigt werden können.

2. Katalogmanagement

Der digitale Marktplatz entwickelt sich mit Lichtgeschwindigkeit weiter. Die richtige E-Commerce-Plattform stellt sicher, dass Ihre Produktkataloge Schritt halten können.

So bietet sie zum Beispiel die Möglichkeit, Ihre Verkaufsartikel zu organisieren und dann zu den verschiedenen Katalogen, Kategorien und Bestandsgruppen hinzuzufügen – und bei Bedarf mit Aktionspreisen zu versehen.

Außerdem sollte die Plattform die Definition von Produktvarianten unterstützen, zum Beispiel wenn ein T-Shirt mit verschiedenen Mustern und in mehreren Farben erhältlich ist, ebenso wie die Erstellung von Katalogen, die auf Ihrer Website in verschiedenen Sprachen und Währungen angezeigt werden.

Zu guter Letzt ermöglicht eine gute Plattform auch die einfache Kategorisierung und Festlegung von Kategoriehierarchien und Beziehungen zwischen Produkten. Schuhe beispielsweise können in Damen-, Herren- und Kinderschuhe sowie in Stiefel und Sneakers unterteilt werden.

3. Auftragsmanagement

Wenn Sie Ihren Kunden relevanten und verlockenden Content bereitstellen möchten, müssen Sie in der Lage sein, deren Käufe zu verfolgen. Sobald ein Kunde Ihr Produkt besitzt und verwendet, es kennenlernt und Ihre Marke hautnah erlebt, können Sie diese Chance nutzen und das Kundenerlebnis mithilfe von Contextual Intelligence noch ein Stück steigern.

Mit einer E-Commerce-Plattform, die Kaufdaten und Content-Management zusammenführt, ersparen Sie Ihren Kunden das frustrierende Déjà-vu, wenn sie Werbung für Produkte erhalten, die sie gerade gekauft haben. Außerdem sollte sie Ihnen die Möglichkeit geben, die Kundenbeziehung mit personalisiertem Content weiter zu festigen – hier kommen Produkthandbücher, Anleitungen, Videos oder Zusatzprodukte ins Spiel.

4. Kundenmanagement

Durch die Verfolgung der Aktivitäten Ihrer Kunden und die damit verbundene Erfassung von Daten können Sie ursprünglich anonyme Besucher einem Kundensegment zuweisen, mit klar definierten Interessen und Kaufmustern. Diese Informationen können Sie anschließend als Grundlage für die Weiterverfolgung, Analysen und Ihr Marketing nutzen und das E-Commerce-Erlebnis so nach und nach feinjustieren und kontextbezogen gestalten.

5. Preis-Engine

Für eine echte Personalisierung ist eine E-Commerce-Plattform mit einer benutzerfreundlichen und anpassbaren kontextbezogenen Preis-Engine nötig, die dem Merchandiser die Möglichkeit bietet, zielgruppenspezifische Preise anzubieten. Personalisierte Preisangebote können neben einfachen Bestandsüberlegungen auch die Jahreszeit, aktuelle und voraussichtliche Ereignisse, gekaufte Stückzahl und die individuelle Kaufhistorie des Kunden berücksichtigen.

Kauft ein Kunde zum Beispiel ein Paar Stiefel, könnte man ihm rechtzeitig zum bevorstehenden Winter einen Link zu einem Video oder nützlichem Content mit Hinweisen zur richtigen Pflege der Stiefel schicken, damit er viele Jahre Freude an seinen Schuhen hat. Damit könnte auch ein spezielles Angebot für ein Imprägnierspray verbunden sein.

6. Kontextbezogene Engine für Aktionen

Individuelle Aktionen für bestimmte Produkte sind eine hervorragende Möglichkeit, Kundenbeziehungen zu personalisieren.

Mit der richtigen E-Commerce-Plattform können Sie entscheiden, wo, wann und wie die Käufer mit Ihren Angeboten interagieren sollen. Sie können Regeln auf Grundlage von Datum, Uhrzeit, Auftragshistorie des Kunden und mehr festlegen.

So könnten Sie zum Beispiel inaktiven Kunden Rabatte oder Besuchern Ihrer Website für die nächsten 24 Stunden, nachdem sie Artikel in ihren Warenkorb gelegt haben, einen kostenlosen Versand anbieten. Auf diese Weise können Sie Ihren Kunden und Interessenten zeigen, dass Sie ihnen Beachtung schenken – das ist Ihre Chance, Kundenbeziehungen und die Markentreue zu stärken.

„Obwohl die meisten Marken wissen, dass sie personalisiertere E-Commerce-Erlebnisse bereitstellen müssen, erfassen nur 47 % der Unternehmen Daten zur Kaufhistorie.

Studie von Sitecore und Vanson Bourne, 2017

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Kapitel 2

Was sollte Ihre Plattform sonst noch können?

Neben den genannten Funktionen sollten Sie mit der richtigen E-Commerce-Plattform auch in der Lage sein:

  • Storefronts einfach mit Drag & Drop zu bearbeiten
  • Ihren Warenkorb, Ihre Kasse und Ihr Kundenkonto individuell zu gestalten
  • API-Integrationen zu ERP- und anderen Back-Office-Systemen zu nutzen
  • sie durch skalierbare Cloud-Bereitstellung zukunftsfähig zu machen

Eine nativ integrierte Plattform für digitalen Content und E-Commerce wie Sitecore Experience CommerceTM (XC) bietet Ihnen die Möglichkeit, alle Kundendaten und Inhalte in einem zentralen Repository zu verwalten. Ein solches System ist ein Muss auf dem Weg zu relevanten und personalisierten Kundenerlebnissen vor, während und nach dem Kauf.