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Kurzer Einblick

Anstatt einfach nur die CMS-Funktionen zu vergleichen, sollten Sie prüfen, ob diese Funktionen Ihnen tatsächlich helfen, Ihre Geschäftsziele jetzt und in den nächsten fünf Jahren zu erreichen.

Kapitel 1

Geschäftliche Erfordernisse prüfen

Welches ist das beste Content-Management-System? Die Antwort auf diese Frage hängt sehr stark von Ihrem Unternehmen ab. Um herauszufinden, was Sie brauchen, machen Sie sich Gedanken darüber, wie es um Ihre digitale Reife bestellt ist. Haben Sie eine Customer Journey Map erstellt? Erfassen Sie Daten zu den Erlebnissen, die Sie vor und nach dem Kauf bieten? Nutzen Sie diese Daten, um Ihre Kunden auf Basis von Personas anzusprechen? Wie sieht es mit One-to-One-Marketing aus?

Sobald Sie herausgefunden haben, wie groß die Kluft zwischen Ihrer aktuellen Customer-Experience-Reife und Ihren künftigen Zielen ist, denken Sie über die Funktionen und die verfügbare Architektur zum Schließen der Lücke nach. Wie komplex Ihr CMS sein muss, richtet sich danach, wie weit Ihr Modell geht.

Was möchten Sie mit Ihrem Content erreichen? Wo stehen Sie aktuell im Hinblick auf personalisierte Kundenbeziehungen und wie weit möchten Sie kommen?

Kapitel 2

9 CMS-Funktionen, die Sie definitiv brauchen

1. Content erstellen und bearbeiten

Ihr CMS sollte mindestens die einfache Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Content ermöglichen. Je benutzerfreundlicher es ist, desto mehr Zeit haben Sie, sich auf Ihre Strategie zu konzentrieren. 

2. Workflows, Reporting und Content-Organisation

Sind viele Personen in die Produktion Ihres Contents involviert? Stellen Sie sicher, dass Ihr CMS den Content von Anfang bis Ende zurückverfolgen kann, von der Erstellung, Bearbeitung und Freigabe bis hin zur Veröffentlichung, Bewerbung und Berichterstellung.

Die Möglichkeit, Workflows in Ihrem CMS benutzerdefiniert anzupassen und zu steuern, erleichtert die reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten und stellt die Einhaltung von Terminen sicher. Mit Funktionen wie intelligenten Reportingtools und Dashboards haben Sie die verschiedenen Content-Kategorien immer im Blick, wie beispielsweise Inhalte, die noch freigegeben werden müssen, oder Content zu bestimmten Themen.

Wenn Sie häufig dringende Aktualisierungen Ihres Contents vornehmen, sollten Sie sich für ein CMS mit leistungsstarken Organisationsfunktionen, wie etwa Link-Management, entscheiden, damit Ihr Content automatisch zugänglich ist, auch wenn sich die Position auf Ihrer Website ändert.

3. Benutzer- und rollenbasierte Verwaltung

Durch Steuerung des Zugriffs auf Content und Funktionen können Sie Fehler vermeiden. Wählen Sie ein CMS mit individuell anpassbarer Nutzerverwaltung, mit der Möglichkeit der Erweiterung bei Bedarf.

Stellen Sie sicher, dass die Lösung rollenbasierte Zugriffsrechte unterstützt und im Zuge Ihres Wachstum eine Skalierung ermöglicht, damit Sie den Zugriff für Gruppen statt für Einzelpersonen steuern können.

4. Sicherheit

Stellen Sie sich vor, Sie haben alle möglichen Anstrengungen unternommen, um Ihre Digitalstrategie sukzessive anzupassen und personalisierte Kundenbeziehungen aufzubauen, und dann wachen Sie eines Tages auf und stellen fest, dass es eine Sicherheitsverletzung gegeben hat. Nur wenn Sie den Schutz Ihrer eigenen Daten und der Daten Ihrer Kunden gewährleisten können, haben Ihre Kunden Vertrauen in Ihre Produkte und Dienstleistungen.

In einigen CMS sind hochsichere Authentifizierungsmechanismen integriert, um den unberechtigten Zugriff auf sensible Daten zu verhindern. Achten Sie darauf, dass sich Ihr CMS in die Lösungen Ihrer Sicherheitsanbieter oder externe Authentifizierungssysteme integrieren lässt.

5. Multichannel-Skalierbarkeit

Die Bereitstellung von Content über eine Vielzahl von Kanälen, Geräten und Schnittstellen hinweg kann jede Menge Arbeit bedeuten – es sei denn, Sie haben ein Headless-CMS, das diese Aufgabe effizient für Sie erledigt.

Bei einem Headless-CMS ist der Inhalt von der Präsentationsform abgekoppelt. Der Content wird einmal erstellt und dann auf beliebigen Geräten und in beliebigen Kanälen bereitgestellt.

Mit bestimmten CMS können Sie Ihren Content einmal generieren und dann überall bereitstellen. Andere wiederum bieten die Möglichkeit, schnell und einfach neue Kanäle hinzuzufügen und vorhandenen Content dort einzupflegen. Wenn Ihr Unternehmen Kunden über viele digitale Kanäle erreichen möchte, sollten Sie besonders auf Multichannel-Skalierbarkeit achten.

6. Unterstützung von mehrsprachigem Content

Vor der digitalen Revolution hatten Marketer Probleme, ihre Botschaft überall zu Gehör zu bringen. Das digitale Marketing bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kundenbasis nahezu grenzenlos zu vergrößern. Aber egal, wie großartig Ihre Botschaft ist oder wie einfach Sie diese kommunizieren können, Sie erreichen Ihre Zielgruppe nicht, wenn Sie nicht deren Sprache sprechen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Wenn Ihre Zielgruppe international ist oder in naher Zukunft sein wird, sollten Sie ein CMS wählen, das Tools für die mehrsprachige Bearbeitung und intuitive Übersetzungs-Workflows unterstützt. Die gesetzlichen Bestimmungen für digitale Informationen und Datenschutz sind von Land zu Land unterschiedlich. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr CMS mit Information-Governance-Funktionen ausgestattet ist, die den geltenden Vorschriften in den Ländern Ihrer Kunden entsprechen.

7. Flexibilität, Skalierbarkeit und Leistung

Ihr CMS ist eine langfristige Investition. Achten Sie darauf, dass Ihr CMS skalierbar ist und mit Ihrem Unternehmen wachsen kann. Einige CMS bieten mehr Flexibilität als andere und unterstützen ein erweiterbares Spektrum an APIs, damit Sie Ihren Content über noch mehr Kanäle und Geräte bereitstellen können.

Grundsätzlich können Sie Ihr CMS entweder auf Ihren eigenen Servern oder in der Cloud hosten. Ein cloudbasiertes CMS kann Ihre Time-to-Market beschleunigen und bietet Ihnen zudem die nötige Agilität, um schnell auf Traffic-Spitzen und veränderten Bedarf zu reagieren.

8. Personalisierung und Analysen

Die Zukunft des digitalen Marketings liegt in der Bereitstellung personalisierter, relevanter Erlebnisse für Ihre Kunden, egal auf welche Weise sie mit Ihnen interagieren wollen. Hierfür brauchen Sie ein CMS, das Interaktionsdaten in Echtzeit sammeln und verarbeiten kann und Ihnen hilft zu verstehen, in welcher Phase der Customer Journey sich Ihre Kunden gerade befinden. Anhand dieser Informationen können Sie ihnen dann Content präsentieren, der auf ihre Situation abgestimmt – personalisiert – ist.

Außerdem müssen Sie sicherstellen, dass Sie das gesamte Kundenerlebnis in all Ihren Kanälen erfassen. Daher ist es wichtig, dass Sie ein CMS nutzen, das Teil einer breiteren, zentralisierten Digital-Experience-Plattform ist.

9. Integration von Content und E-Commerce

Da die Kunden immer größere Ansprüche an ihre Online-Erlebnisse stellen, ist es kaum noch möglich, E-Commerce zu betreiben, ohne diesen mit ansprechendem Content zu verknüpfen. Wenn Sie ein CMS sowohl für E-Commerce als auch für digitales Marketing benötigen, gibt es eine Vielzahl besonderer Merkmale und Funktionen, auf die Sie achten sollten.

Eine zentrale Oberfläche unterstützt Sie dabei, die verschiedenen Datenquellen an einem Ort zu bündeln. Weitere Funktionen wie ein nahtloses und anpassungsfähiges Bestandsmanagement, Next-Step-Automatisierung und einfache Anbindung an Zahlungs- und Versandanbieter oder Steuerbüros helfen Ihnen, Ihren Kunden ein unkompliziertes Einkaufserlebnis zu bieten. In unserem Leitfaden erfahren Sie mehr über diese Funktionen.

Kapitel 3

CMS-Architektur: Vorteile

Content-Management-Systeme können auf drei unterschiedliche Weisen aufgebaut sein: traditionell, entkoppelt oder headless. Welche Architektur Sie wählen, hängt letztendlich davon ab, wie komplex Ihre Online-Präsenz sein wird. Die Architektur kann auch Ihre Flexibilität einschränken, wenn es darum geht, wie Redakteure und Entwickler zusammenarbeiten, in welchen Kanälen und wie schnell Sie Ihren Content bereitstellen können und wie einfach Änderungen an den Inhalten in den verschiedenen Kanälen möglich sind.

Es ist wichtig, dass Sie die Unterschiede kennen, damit Ihr CMS Sie nicht daran hindert, Ihren Kunden das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Lesen Sie Der ultimative Guide zur Auswahl eines CMS, um mehr zu erfahren.