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Was ist E-Commerce- Katalog- management?

Erfahren Sie, wie ein E-Commerce-Katalogmanagement Ihnen helfen kann, konsistent genaue Produktdaten in allen Vertriebskanälen zu präsentieren.

KAPITEL 1

Was ist E-Commerce-Katalogmanagement?

Ein Katalog ist eine vollständige Liste von Artikeln in einer systematischen Reihenfolge. Beim traditionellen Handel war dieses Ordnungsinstrument für den Verkauf von grundlegender Bedeutung, und das hat sich im E-Commerce-Zeitalter zweifellos nicht verändert.

Die Kombination der Organisation von Katalogen mit E-Commerce-Management-Anwendungen wird als E-Commerce-Katalogmanagement bezeichnet. Ziel ist es, Produktdaten und Werbebotschaften in allen Vertriebskanälen konsistent zu präsentieren. Dies ist eine kundenorientierte Vertriebsstrategie, die ausschlaggebend für den Erfolg oder Misserfolg der Händler sein kann.

Im Laufe der Jahre haben Sie vielleicht bemerkt, dass sich Kataloge weiterentwickelt haben. Sie sind funktionaler und weniger modisch geworden. Erinnern Sie sich noch an die legendären, übergroßen Printkataloge von Sears? Heute wischen wir mit den Finger durch digitale Kataloge, und diese Kataloge können auf zahlreichen Plattformen verteilt sein, auf denen wir Bots oder virtuelle Concierges treffen, die uns mit der Marke verbinden möchten.

Aber eines hat sich seit den altmodischen Printkatalogen nicht geändert: Die Händler müssen genaue Produktinformationen erstellen und kuratieren, um eine Marke aufzubauen, Kund:innen zu gewinnen und ein positives Erlebnis zu bieten.

Auch die Methode zur Nachverfolgung von Produkten hat sich weiterentwickelt – von der manuellen Aufzeichnung von Milliarden handschriftlicher Einträge in Bestandsbüchern über die Eingabe in Tausende von Zellen in Excel-Tabellen bis zu sofort einsatzbereiten Softwareplattformen. Jetzt sind wir an dem Punkt, an dem wir riesige Mengen an Bestandsdaten mit einem einzelnen Klick herausziehen.

All dies unterstreicht natürlich die Notwendigkeit eines qualitativ hochwertigen E-Commerce-Katalogmanagements. Es muss Produktdaten kanalübergreifend ordnen, standardisieren und veröffentlichen.

Es muss auch funktionieren, wenn es darum geht, was ältere E-Commerce-Lösungen bieten. Es muss die Omnichannel-Erlebnisse und den Verkauf auf vielen Kanälen unterstützen.

Hersteller, Großhändler oder Distributoren müssen dafür sorgen, dass ihre E-Commerce-Katalogmanagementsysteme Produktnamen, Beschreibungen, Preise, Hierarchien, Lieferanten und andere damit verbundene Details präzise bereitstellen. Dabei müssen zusätzlich die Suchmaschinenoptimierung (SEO), Website-Navigation und das Vertrauen der Verbraucher:innen berücksichtigt werden. Wenn möglich, sollten Unternehmen ein Produkt-Informations-Management-System (PIM) identifizieren, um Produktkataloge zu optimieren und die an Lieferanten übermittelten Daten zu standardisieren.

Aus logistischen Gründen muss es Kataloge für verschiedene Zielgruppen verwalten und den Bestand über viele Kanäle hinweg verfolgen. Und es muss auch 24/7 verfügbar, anpassungsfähig und skalierbar sein.

KAPITEL 2

Warum brauchen Sie ein E-Commerce-Katalogmanagement?

Wie beim herkömmlichen Shopping ist Komfort ein integraler Bestandteil eines effektiven Kundenerlebnisses. Wenn der Prozess erfolgreich gehandhabt wird, kann dies die Expansion in neue Kanäle und zu neuen Lieferanten bedeuten.

Das bedeutet, dass der Kaufprozess klar sein und eine intuitive Navigation bieten sollte. Es sollte so gut wie unmöglich sein, falsche Produkte zu bestellen. Schließlich streben Sie Markentreue an – und, wie der Spruch heißt: Sie haben keine zweite Chance, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.

Kund:innen, die Ihre Website verlassen und einen Ihrer Wettbewerber besuchen, kommen möglicherweise nie wieder. Auf B2C-Ebene kann der Verlust einer Kundin oder eines Kunden unangenehm sein. Doch der Verlust eines B2B-Kunden, bei dem es sich um einen Großlieferanten oder Einzelhändler handeln kann, kann mit erheblichen Verlusten verbunden sein.

Ein schlechtes Katalogmanagement kann bedeuten, dass die Informationen über ein Produkt unzureichend oder ungenau sind. Dies kann zu Umsatzeinbußen und einer zögerlichen Kaufbereitschaft der Kund:innen führen. Ebenso könnte dies zu mehr Retouren führen, was die Einnahmeströme verlangsamen oder sogar umkehren und die Markentreue schädigen könnte.

Es ist auch wichtig, potenzielle Umstände zu identifizieren, die wesentliche Veränderungen in einer Branche verursachen könnten. Verändert die Pandemie die Art und Weise, wie Kund:innen Geschäfte machen? Suchen sie verstärkt über den E-Commerce nach Mode, Kosmetik oder Einrichtungsgegenständen? Wenn ja, dann müssen Sie unbedingt dafür sorgen, dass die Kund:innen alle relevanten Produktdetails bekommen, damit sie sich beim Kauf sicher fühlen.

Die frühen Phasen der Pandemie haben wertvolle Erkenntnisse über Supply-Chain-Verfahren und Vertriebsstrategien geliefert. 2020 befragte McKinsey B2B-Entscheidungsträger, um festzustellen, wie sich die Pandemie auf die E-Commerce-Landschaft ausgewirkt hat. B2B-Entscheidungsträger:innen sind laut McKinsey der Meinung, dass Self-Service für Kund:innen wichtiger ist als herkömmliche Verkaufsgespräche – vor der Pandemie waren es 48 %.

KAPITEL 3

7 Best Practices für E-Commerce-Kataloge

Was sind Best Practices beim E-Commerce-Katalogmanagement? Hier sind einige besonders auffällige Beispiele:

  • Den Prozess abbilden und verwalten: Das bedeutet, Silos abzubauen. Sorgen Sie dafür, dass interne und externe Beteiligte über den Prozess des Katalogmanagements informiert sind. Legen Sie Rollen und Autorisierungsabläufe für Datenbankaktualisierungen fest. Machen Sie das Wissen über den Prozess gegebenenfalls zu einem Open-Source-Angebot für Großhändler oder externe Beteiligte, die möglicherweise Produkte hinzufügen möchten. Interne Beteiligte müssen wissen, wie der Prozess für Produktbeschreibungen, Produktabbildungen und die Dokumentation neuer Lagerartikel (SKU) abläuft. Verwenden Sie SKUs, um Benachrichtigungen und Verwaltung von Bestellpunkten zu automatisieren und Bestandszählungen in Echtzeit zu verfolgen.
  • Vertrauen aufbauen und pflegen: Die Kund:innen sollten sich beim Einkaufen auf Ihrer E-Commerce-Website wohlfühlen. Stellen Sie sicher, dass für das Produkt umfassende und aktuelle Informationen vorhanden sind, darunter technische Daten, Bilder, Videos, Bestandsverfügbarkeit, Maßeinheiten und Produktanwendungen.
  • Verbundene und alternative Produkte vorschlagen: Wir haben alle schon an der Kasse von stationären Händlern gestanden. Bevor Sie die Kreditkarte herausziehen, um die Transaktion abzuschließen, liegen Produkte, die Sie vielleicht vergessen oder übersehen haben, griffbereit im Kassenbereich. Und genauso funktioniert es in einer E-Commerce-Umgebung. Die Kund:innen sollten eine Auswahl bekommen oder zum Stöbern ermutigt werden, wenn sie nicht genau das Produkt gefunden haben, nach dem sie gesucht haben. Scheuen Sie sich nicht, Up- und Crossselling mit verwandten und alternativen Produkten durchzuführen, um den durchschnittlichen Bestellwert zu erhöhen.
  • Innovativ sein: Potenzielle Kund:innen können unsicher sein, was sie wünschen, und brauchen daher Vergleiche, um ihren Blick angesichts der großen Produktauswahl eines Händlers zu schärfen. Gleichzeitig können Kund:innen aber durch E-Commerce-Websites frustriert sein, die auf genauen Produktbeschreibungen bestehen. Dies kann durch innovative Suchanfragen, eine intuitive Dropdown-Navigation oder interaktive Bots behoben werden.
  • Produkte richtig kategorisieren: Die Kund:innen wünschen sich dynamische Suchen und Sortierfilter, um ihre Auswahl zu bestimmen. Das bedeutet, dass alle Produktbeschreibungen und Maßeinheiten einheitlich gekennzeichnet sein müssen.
  • Denselben Pfeilern des E-Commerce für die Welt von heute folgen: Flexibilität, Skalierbarkeit, Omnichannel, Integrationen und Anpassungen werden hier abgedeckt.
  • Und schließlich – nicht den traditionellen Katalog vergessen: Nur weil es sich um ein Printprodukt handelt und er per Schneckenpost versandt wird, bedeutet das nicht, dass er wirkungslos oder veraltet ist. Die Online- und Offline-Kataloge sollten sich ergänzen. Machen Sie den Offline-Katalog zu einer gut lesbaren Referenzübersicht, um ein breiteres Verständnis für die Produkte in der Online-Version zu schaffen. Und umgekehrt: Printkataloge sollten ihren digitalen Geschwistern bei Branding, Preisgestaltung, Verpackung und QR-Codes entsprechen, um ein interaktives Erlebnis zu schaffen.

KAPITEL 4

Wie Sitecore Ihnen helfen kann

Die Auswahl eines geeigneten E-Commerce-Katalogmanagementtools kann für jede Art von Unternehmen schwierig und zeitaufwändig sein. Sitecore Commerce bietet umfassende Funktionen zum Katalogmanagement, mit denen die Benutzer:innen Produktkataloge verwalten, Preise aktualisieren, Bestellungen verfolgen und bearbeiten, Bestände überwachen oder Kundendaten verfolgen können.

Sitecore Commerce bietet flexible Optionen zwischen der umfassenden digitalen Plattform Sitecore Experience Commerce® und der modularen Commerce-Architektur Sitecore OrderCloud®. Basierend auf Ihrem Geschäftsumfeld und Ihren Anforderungen können Sie die am besten geeignete Commerce-Plattform auswählen, um die volle Kontrolle über Ihr Katalogmanagement zu übernehmen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sitecore Commerce Ihrem E-Commerce-Unternehmen helfen kann, wenden Sie sich an eine/n unserer Expert:innen.

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